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So schützen Sie das Display Ihrer Smartwatch richtig

Ob Smartwatch, Fitness Tracker und Wearable, alle smarten Mobilgeräte weisen die gleiche Schwachstelle auf: das Display. Die Freude über eine neue Smartwatch wird schnell getrübt, wenn Sie die ersten Kratzer auf dem Display entdecken. Doch wie können Sie das Display vor Schmutz und Kratzer schützen? Hilft eine Schutzfolie für das Display tatsächlich? Wir stellen ihnen die wirksamsten Gegenmittel vor.

Wer sein Fitness Tracker oder seine Smartwatch ohne jeglichen Schutz in Gebrauch hat, braucht sich über erste Beschädigungen nicht zu wundern. Doch was kann der Anwender tun, um mögliche Schäden am Display zu vermeiden? Immerhin kann ein erheblicher Schaden am mobilen Gerät zu einer deutlichen Einschränkung bei der Nutzung oder sogar zu einem vollständigen Ausfall führen.

display schutz

Grundsätzlich schwört die Werbung für spezielle Displayfolien, die in jeglicher Größe für jedes mobile Gerät mit Display am Markt zu haben sind, auf einen sicheren Schutz des Displays.

Selbst wenn sich bereits die ersten Schrammen im Display befinden, bietet die Industrie die entsprechenden Mittel an, damit die Kratzer im Handumdrehen verschwinden. Mit der Behandlung mit einer geeigneten Politur erstrahlt das Display wieder im alten Glanz. Sogar alte Hausmittel sollen gegen die lästigen Kratzer helfen. Sind diese Mittelchen tatsächlich wirksam?

Der Feind des Displays: der Kratzer

Kratzer, die durch einen fehlenden Schutz auf das Display geraten, sehen nicht nur unschön aus, sondern sie verschlechtern auch die Nutzung. Die Anzeige ist deutlich schlechter zu erkennen. Doch was soll der Nutzer tun, wenn ein erster Kratzer im Display vorhanden ist?

Hinweis: Auf jeden Fall sollten Sie die Hände von dem alten Geheimtrick mit der Zahnpasta lassen. Zwar besitzt die Zahnpasta tatsächlich winzige Partikel, die wie ein Schleifmittel wirken. Diese sind jedoch eher für die eigenen Zähne geeignet. Beim Einsatz von Zahnpasta gelangen in den meisten Fällen weitere, feine Kratzer auf das Display.

Wesentlich effektiver sind spezielle Polituren, die bereits für wenige Euro im Handel erhältlich sind. Sie sind deutlich besser für die Behandlung von einem geschädigten Display geeignet. Doch auch hier sollte der unerfahrene Anwender nur bei älteren Geräten Hand anlegen. Bei einer unsachgemäßen Anwendung kann auch hier der Schaden noch vergrößert werden.

Wichtig dabei ist, dass die Politur zunächst wirklich ausgehärtet sein muss, bis man mit einem weichen Lappen die überflüssigen Reste entfernt. Wer einen Kratzer in der neuen Smartwatch entfernen will, sollte unbedingt einen Profi an diese Arbeit lassen.

Vorbeugung statt Nachsicht: Eine Displayschutzfolie für jede Smartwatch

Der effektivste Weg, um Schäden und Kratzer auf dem Display des mobilen Gerätes zu vermeiden, ist die Vorbeugung mit geeignet Schutzmaßnahmen. Die günstigste Form sind sogenannte Displayschutzfolien. Diese gibt es heute für jedes Display und für jede erdenkliche Größe. Für wenig Geld können Sie diese Folie im Internet oder bei Fachhändlern bestellen. Sogar große Discounter und Mediaketten bieten geeignete Schutzfolien an.

Doch nicht jede Folie entspricht den erhofften Anforderungen. Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass die Folie tatsächlich kratzbeständig und entspiegelt ist. Besonders günstige Folie bieten diese Eigenschaften in den seltensten Fällen. Zudem lassen sich die günstigen Folien kaum rückstandslos vom Display entfernen. Hochwertige Folien bieten zudem zwei Schutzbezüge, womit beide Seiten der eigentlichen Folien vor feine Schäden beim Aufbringen geschützt und zudem die Folie auch einfach auf das Display aufgebracht werden kann.

Neu: Ist auch ein flüssiger Nano-Displayschutz für Smartwatch, Tablet-PC und Handy

Zudem geben viele Billigangebote schon nach wenigen Tagen ihren Dienst auf und können zudem kaum ohne Blasenbildung auf das Display angebracht werden. Hier sollten Sie nicht an der falschen Stelle sparen, denn durch Blasenbildung und mangelnde Entspiegelung leidet deutlich die Lesbarkeit des Displays.

Passgenauigkeit ist wichtig bei einem vernünftigen Schutz

Ein weiteres Problem ist häufig die Form des Displays einer modernen Smartwatch. Die meisten Modelle verfügen heute über abrundete Displays. Dies kommt der Optik deutlich zu Gute, allerdings lassen sich die Ränder nur schwer mit einer passenden Folie schützen. Allerdings gibt es hier bereits intelligentere Lösungen. Folien, die mi Hilfe einer speziellen Flüssigkeit auf das Display aufgebracht werden und sich beim Trocknen an die Form des Displays selbst anpassen, sind hier die bessere Lösung. Dafür ist das Anbringen der Folie etwas zeitaufwendiger.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines Display-Schutzes aus Panzerglas. Dieser sorgt für einen deutlich höheren Schutz gegen Kratzer und Schläge. Allerdings ist der Schutz meist nur für einen einmaligen Schutz geeignet. In den meisten Fällen zerbricht die Scheibe nach einem schweren Schlag. Dafür bleibt dann aber das Display selbst unverschont.

Die Scheiben gibt es für alle gängigen Marken von smarten Geräten. Das Aufbringen ist denkbar einfach. Meist muss nur das Display einmalig gesäubert werden. Anschließend wird das Panzerglas aufgelegt. Durch einen speziellen Film auf einer Seite der Scheibe hält diese auf dem Display. Allerdings haftet die Scheibe nur auf einer glatten Fläche des Displays. Gerundete Ränder können damit nicht geschützt werden. Daher sind die gängigen Panzerglas-Schreiben immer etwas kleiner als das eigentliche Display.

Den Schutz durch eine zusätzliche Hülle erhöhen

Wer besonders vorsichtig sein will, nutzt zusätzlich zur Schutzfolie noch eine Schutzhülle für die betreffende Smartwatch. So ist das Gerät zu jedem Zeitpunkt vor einem Missgeschick geschützt. In den meisten Fällen ist allerdings die Schutzhülle sichtbar und somit wirkt die Smartwatch am Arm etwas unförmig. Dafür bekommen Sie den größtmöglichen Schutz für ihre smarte Uhr.

Besitzen Sie eine besonders teure Smartwatch sollten Sie vielleicht den Abschluss einer speziellen Versicherung ins Auge fassen. Hier sind Sie nicht nur gegen besonders schwere Schäden geschützt, sondern auch gegen einen möglichen Diebstahl gewappnet.

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